Konzept und Umsetzung der Sozialen Betreuung
- Die Soziale Betreuung stellt neben der Pflege die Hauptaufgabe unserer Einrichtung dar.
- Das vorliegende Konzept soll als Grundlage unserer Arbeit in einem multiprofessionellen Team (zwei Sozialpädagoginnen, zwei Ergotherapeutinnen, eine examinierte Altenpflegerin mit gerontopsychiatrischer Zusatzausbildung und eine Psycho- und Beschäftigungstherapeutin) dienen und Orientierung und Transparenz für Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Interessierte bieten.
- Theoretische Basis unserer Arbeit sind die Prinzipien der Integrativen Validation nach Nicole Richards, der Milieutherapie, der Biografiearbeit und der Personenzentrierten Pflege nach Tom Kitwood, wobei wir hier eklektisch vorgehen.
- Wir besuchen in regelmäßigen Abständen Fort- und Weiterbildungen, um unseren Bewohnern eine möglichst vielfältige und wissenschaftlich fundierte Betreuung bieten zu können.
- Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit steht der Mensch mit seinem ganz individuellen Umfeld, seiner persönlichen Biografie und seinen speziellen Ressourcen und Bedürfnissen.
- Wir begegnen der Lebensleistung jedes Einzelnen mit Respekt. Unser Bestreben ist es, Lebensqualität und Lebensfreude zu vermitteln. Fürsorge, Einfühlungsvermögen und menschliche Wärme bestimmen den Kontakt zum Bewohner.
- Die Aussage „Ich lebe in einem Seniorenheim“ sollte nicht negativ besetzt sein und das jetzige Umfeld als Zuhause erlebt werden, in dem man sich wohlfühlen kann
- Ein bereichernder Austausch und Umgang mit den Angehörigen ist wertvoll und unerlässlich zum Wohle der Bewohner.
- Kooperation intern mit den jeweiligen Pflegekräften in den Wohngruppen, Ehrenamtlichen, Ärzten, Verwaltung, usw. ist notwendig, um eine Optimierung unserer Bemühungen zu erreichen. Jedem der fünf Wohngruppen ist ein Mitarbeiter der Sozialen Betreuung zugeordnet und hat dort folgende Aufgabenschwerpunkte:
Gruppenangebote, Einzelbetreuung, Biografiearbeit, Krisenintervention, Betreuung von Neueinzügen, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen (Helferkreis „Sonnenschein“), Betreuung und Organisation von Veranstaltungen und jahreszeitlichen Festen, Kontakt zu Angehörigen, Dokumentation und die „Lotsenfunktion“, womit folgendes gemeint ist:
Jeder Mitarbeiter in der Sozialen Betreuung hat besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, die möglichst vielen Bewohnern zugute kommen sollen. Auf Anfrage eines Kollegen wird z.B. die Ergotherapeutin für ein Anziehtraining auch auf einem anderen Wohnbereich als ihrem eigenen eingesetzt - je nach Bedarf. - Kooperation mit externen Einrichtungen ist wünschenswert, um das Betreuungsangebot möglichst vielfältig zu gestalten.